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Forschungsbereich / Arbeitsgruppe

Präventionsforschung


Der Bereich beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit der Evaluation von verhaltens- und verhältnispräventiven Maßnahmen in den Settings Kindertageseinrichtung und Schule. Neben der Überprüfung der Wirksamkeit dienen diese Evaluationen dazu, die Politik im Zuge der Formulierung von gesundheitsfördernden und präventiven Strategien und Aktivitäten evidenzbasiert zu beraten. Hierzu werden Daten aus Kindertageseinrichtungen, Schulen, aber auch Daten des Öffentlichen Gesundheitsdienstes ausgewertet.

Ziele und Inhalte ausgewählter Studien dieses Forschungsbereichs sind:

  • Überprüfung der Wirksamkeit von Modulen für Schulen zur Förderung der Gesundheitskompetenz von Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 5 und 6
  • Modellhafte Erprobung eines Verfahrens zur Früherkennung motorischer, sprachlich-kognitiver und sozialer Entwicklungsgefährdungen bei 3-6-Jährigen
  • Evaluation der gesetzlich festgelegten Früherkennung kindlicher Entwicklungsgefährdungen in den o.g. Bereichen sowie der gezielten individuellen Förderung von Kindern mit Entwicklungsgefährdungen
  • Überprüfung der Wirksamkeit von Modulen für Kitas zur Förderung kindlicher Kompetenzen in den o.g. Bereichen
  • Überprüfung der Wirksamkeit von settingübergreifenden Angeboten im sozialen Brennpunkt (Setting: Kommune)
  • Evaluation der Netzwerkarbeit im Stadtteil mit dem Ziel der Etablierung einer bedürfnisorientierten Präventionskette
Darüber hinaus werden in diesem Forschungsbereich curriculare Inhalte erstellt, z.B. zur Qualifizierung von Fachkräften im Bereich der Kindertagesförderung sowie von Lehrkräften. Ebenso werden die gewonnenen Erkenntnisse dazu genutzt, um die Landesregierung bzgl. einer stärkeren Standardisierung der Datenerhebungen im Rahmen der Schuleingangsuntersuchungen zu beraten.